Gleich dreimal „Drittmittelanträge entwickeln und schreiben“

Neben dem Dauerbrennerthema „KI im wissenschaftlichen Forschen und Schreiben“ stand das Frühjahr ganz im Zeichen von Workshops, in denen es um das Entwickeln und Schreiben von Drittmittelanträgen ging. In Online-Formaten für die Research Academy Ruhr und das campus advanced studies center der Universität der Bundeswehr sowie in einem englischsprachigen Präsenzworkshop für die Universität Augsburg ging es um eines der zentralen Themen für jede Laufbahn als Wissenschaftler:in: nämlich die Frage, wie Drittmittel erfolgreich eingeworben werden können.

Das Spannende an diesen Workshops ist immer wieder, beide Seiten in den Blick zu nehmen:

Auf der einen Seite sind da die Antragschreibenden mit ihren fachlichen Interessen, Spezialisierungen, ihrem professionellen Know How und ihren Vorstellungen, wie sie sich forscherisch entwickeln möchten. In einem ersten Workshopteil geht es deswegen vor allem darum, Kreativität und Neugier zu wecken, Fragen aufzuwerfen und nach spannenden Debatten und ungelösten Problemen im eigenen Fach Ausschau zu halten. Mit Hilfe von Writing-to-Think-Impulsen, selbst entworfenen Forschungslandkarten, Clustern und Mindmaps entwickeln die Teilnehmer:innen nach und nach tragfähige Projektideen, die zu ihnen und ihrer Forschenden-Biographie passen.

Auf der anderen Seite ist da der eigentliche Antragstext, der auf einen bestimmten Drittmittelgeber oder eine spezifische Programmlinie zugeschnitten werden soll. In diesem Workshopteil geht es gewissermaßen darum, die Quadratur des Kreises hinzubekommen – soll doch ein Projekt detailliert beschrieben werden, das noch gar nicht durchgeführt worden ist. Workshopimpulse zur Fokussierung von Forschungsfrage und Forschungsziel, zu methodischen Entscheidungen und zum Forschungsdesign machen den Anfang.

Am Schluss steht dann das eigentliche Schreiben und vorläufige Fertigstellen eines ersten Antragsteils im Mittelpunkt. Ob online oder in Präsenz: Es ist jedes Mal wieder ein schöner Moment, wenn am Ende der Workshops ein erster Textabschnitt das Licht der Welt erblickt hat und in Peer-to-Peer-Runden konstruktives und motivierendes Feedback bekommt.

Klar ist nun: Das Fundament ist gelegt für einen strukturierten Arbeitsprozess, an dessen Ende die Fertigstellung und Einreichung des Antrags stehen wird. Weiter geht’s!

Drei Blumen stehen symbolisch für drei Workshops zum Thema "Drittmittelanträge entwickeln und schreiben"
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