Bücher, Aufsätze & Zeitschriftenbeiträge

Bücher

Architekten in der DDR.
Realität und Selbstverständnis einer Profession

Planen und Bauen in der DDR wird vor allem als „Staatsarchitektur“ aufgefasst. Die beteiligten Architekten werden hingegen kaum wahrgenommen. Vielfach gelten sie nur als ausführende Organe einer übermächtigen Baupolitik.

Welche Rolle aber spielten sie wirklich? Das Buch fragt nach dem Selbstverständnis dieser Berufsgruppe, ohne die Bedeutung des Politischen aus dem Blick zu verlieren. Es stellt umfassend dar, dass die Architekturgeschichte der DDR auch eine Geschichte der Architekten selbst ist: Sie prägten ihren Verlauf auf vielfältige Weise – sei es auf politischer Ebene, in der konkreten Planung vor Ort oder aber in theoretischen Debatten.

Mehr dazu auf der Verlagsseite von transcript.

Das eigene Leben als ästhetische Fiktion.
Autobiographie und Professionsgeschichte
(Hg.; mit Dietrich Erben)

Das eigene Leben als ästhetische Fiktion? Politiker:innen und andere Personen des öffentlichen Lebens, Architekt:innen und Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Schriftsteller:innen – kurzum: Vertreter:innen unterschiedlichster Berufe haben Autobiographien verfasst, in denen die eigene Lebensgeschichte mit dem beruflichen Werdegang verknüpft wird.

Anhand der Lebensbeschreibungen von Roland Barthes, Wilhelm von Bode, Louise Bourgeois, Elena Ferrante, Werner Heisenberg, Erich Honecker, Rupert Neudeck, Richard Neutra, Amélie Nothomb, Max Planck, Louis Henry Sullivan u.a. zeigen die Beiträge des Bandes, dass diese Texte nicht als bloße dokumentarische Selbstäußerungen gesehen werden dürfen. Sie gehen den vielfältigen Funktionen von Berufsautobiographien nach und ordnen die Schriften in das weite Feld der Professions-, Kultur- und Sozialgeschichte ein.

Mehr dazu auf der Verlagsseite von transcript.

Aufsätze & Zeitschriftenbeiträge

  • NEU! Interview zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben im Fach Architektur“, in: Martina Swoboda, Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Ein Leitfaden für Architektur- und Designstudiengänge, Wiesbaden 2023, S. 5-8/74-76/114-118
  • Architektur beschreiben. Zur historischen Einordnung und Aktualität eines Werkzeugs in Architekturgeschichte und Architekturwissenschaft, in: INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte 14, 2/2022, S. 255-266
  • Otto Bartning und das Notkirchenprogramm. Ein modellhafter Beitrag zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Spiegelungen, 15, 1/2020, S. 235-246
  • Die Architektenautobiographie. Aldo Rossi: A Scientific Autobiography (1981), in: Dietrich Erben (Hg.), Das Buch als Entwurf. Textgattungen in der Geschichte der Architekturtheorie. Ein Handbuch, Paderborn 2019, S. 436-457
  • Architektur und Architekturgeschichte des Konsenses. Eine Monographie über Bernhard Hermkes, in: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege, 72, 3/2019, S. 114-120
  • „…von den alten Städten und Dörfern…“. Zur Städtebautheorie der DDR in den 1950er und 1960er Jahren, in: Tino Mager/Bianka Trötschel-Daniels (Hg.), Rationelle Visionen – Raumproduktion in der DDR (=Forschungen zum baukulturellen Erbe der DDR, Bd. 8), Weimar 2019, S. 18-29
  • Dimensionen des Ornaments. Zu den Netzarbeiten von Stefan Wischnewski, in: Stadt Burghausen/Stefan Wischnewski (Hg.), No Look Pass. Stefan Wischnewski, München 2018, S. 48-53
  • „Ihr ganzes Leben lang sind Menschen Plänemacher. Ich bin einer von Beruf“. Beschreibungen von Produktivität und Kreativität in Architektenautobiographien, in: Dietrich Erben/Tobias Zervosen (Hg.), Das eigene Leben als ästhetische Fiktion. Autobiographie und Professionsgeschichte, Bielefeld 2018, S. 39-56
  • Berufsautobiographien und Professionsgeschichte. Zur Einführung, in: Dietrich Erben/Tobias Zervosen (Hg.), Das eigene Leben als ästhetische Fiktion. Autobiographie und Professionsgeschichte, Bielefeld 2018, S.11-19 (mit Dietrich Erben)
  • Von Vielfalt geprägt. Otto Bartnings Bauauffassung und sein Selbstverständnis als Architekt, in: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege, 70, 9.u.10/2017, S. 520-526
  • „Life and Shape“. Zur Rolle des Bildes in Architektenautobiografien, in: Monika Melters/Christoph Wagner (Hg.), Die Quadratur des Raumes. Bildmedien der Architektur in Neuzeit und Moderne (= ZOOM. Perspektiven der Moderne Bd. 3), Berlin 2017, S. 256-273
  • Der Architekt als Literat. Dimensionen der Architektenautobiographie am Beispiel Richard Neutras, in: Barbara von Orelli-Messerli/Brigitte Kurmann-Schwarz (Hg.), Ein Dialog der Künste. Das Verhältnis von außen und innen. Beschreibungen von Architektur und Raumgestaltung in der Literatur der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Petersberg 2016, S. 98-108 
  • Haus der Schriftstellerkommunität der Jesuiten, in: Andres Lepik/Regine Heß (Hg.), Paul Schneider-Esleben. Architekt, Ausst.kat., Pinakothek der Moderne München, Ostfildern 2015, S. 138-141 
  • Strukturalismus und Brutalismus im Werk Schneider-Eslebens. Das „Schriftstellerhaus in München“, in: Andres Lepik/Regine Heß (Hg.), Paul Schneider-Esleben. Architekt, Ausst.kat., Pinakothek der Moderne München, Ostfildern 2015, S. 50-53  
  • Bildende Kunst und Architektur in der DDR. Diskussionsstand und Forschungstendenzen – eine Aktualisierung, in: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege, 68, 4/2015, S. 178-192 (mit Oliver Sukrow)
  • Denkmalpflege und geschichtspolitischer Diskurs, in: Mark Escherich (Hg.), Denkmal Ost-Moderne. Aneignung und Erhaltung des baulichen Erbes der Nachkriegsmoderne (=Schriftenreihe Stadtentwicklung und Denkmalpflege Bd. 16), Berlin 2012, S. 42-49 
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