Nach einer kurzen Sommerpause ging es im September gleich äußerst spannend los – mit einer Einladung an mich, an der Potsdam Graduate School einen Workshop innerhalb des Programms „Künstliche Intelligenz für die Wissenschaft“ zu gestalten.
Das Programm wendet sich an Promovierende, Postdocs, Junior-/Tenure Track-Professor:innen und Wissenschaftsmanager:innen. Über acht Monate verteilt erhalten die Teilnehmer:innen Einblicke in unterschiedlichste Themen: Von der aktuellen Leistungsfähigkeit von KI-Technologien über Anwendungsmöglichkeiten in Forschungs- und Schreibprozessen bis hin zu ethischen und rechtlichen Fragestellungen. Entwickelt wird von den Teilnehmenden auch ein eigenes kleineres KI-Projekt, in dem das erlangte Wissen gleich praktisch umgesetzt werden kann.
Mein Workshop widmete sich einen Tag lang verschiedensten „KI-Tools in der Wissenschaft“. Interaktiv, mit sehr viel Ausprobieren und Diskutieren haben wir uns verschiedenste Anwendungen angeschaut, die beim Forschen und Schreiben unterstützen können: Verschiedene LLMs, ihre Kapazitäten und Grenzen, LLM-basierte Plattformen, die speziell auf die Sicherheits- und Datenschutzbedürfnisse des Wissenschaftsbetriebs zugeschnitten sind, genauso aber auch die Potentiale, die in Customized Chatbots und Retrieval Augmented Generation (RAG) für die Optimierung von Ergebnissen und die Auswertung umfangreicher (Literatur-)Datensätze stecken. Ein Ausblick auf die Möglichkeiten, mit agentischer KI zu arbeiten, rundete den Tag ab.
Am Ende des Workshops nahmen alle Teilnehmer:innen einen reich bestückten KI-Werkzeugkoffer mit nach Hause, den sie nun nicht nur innerhalb des Programms, sondern auch weit darüber hinaus vielfältig, überlegt und reflektiert einsetzen können.

