Spannend waren sie wieder, die letzten Monate. Zum ersten Mal nämlich gingen meine Vertiefer-Workshops zum Thema „Forschen und Schreiben mit KI“ an den Start – u.a. für die Jade Hochschule Wilhelmshaven und für den Graduate Studies Support der Charité Universitätsmedizin Berlin. Und das bedeutete: Endlich mal Zeit für hochinteressante KI-Funktionen, die in den vielen Grundlagenworkshops zum Thema bisher eher eine Randrolle spielen. Ausführlich ausprobiert haben wir so zum Beispiel die so genannten canvas-Modes, die das Arbeiten mit Sprachmodellen eine ganze Ecke kollaborativer machen.
Das von mir gerne als „Kino-Effekt“ bezeichnete Problem, dass die KI uns etwas vorsetzt, was wir dann ohne Eingriffsmöglichkeiten akzeptieren oder ignorieren können, kann so sehr viel stärker in den Hintergrund gedrängt werden. Aber auch das Erstellen eigener Assistenten – seien es nun GPTs in ChatGPT, Gems in Gemini oder Agenten in Mistral – nahm genauso mehr Raum ein wie das ausführliche Austesten von Literaturauswertungs- und -strukturierungs-Tools wie NotebookLM. Erfahrungen aus diesen Vertiefern flossen dann natürlich auch wieder in die zahlreichen Grundlagenworkshops zum Thema ein, wie ich sie u.a. an der LMU München oder der Universität Freiburg anbieten durfte.
Schließlich kamen aber auch die „klassischen“, inzwischen ebenfalls mit KI-Themen angereicherten Workshops nicht zu kurz; darunter ein ausführliches Veranstaltungsformat zum „Überarbeiten und Fertigstellen von Texten“ für die Jade Hochschule und ein weiterer Workshop zum „Entwickeln und Schreiben von Drittmittelanträgen“. Nun freue ich mich erstmal auf einige stille Tage „zwischen den Jahren“, vor allem aber auch auf die kommenden Workshops im Jahr 2026. Ich bin überzeugt: Das Thema „Schreiben“ und die Entwicklungen im KI-Bereich bleiben spannend. Auch im neuen Jahr wird es ganz viel Neues geben, das meine Workshops bereichern und sich mit Altbewährtem verbinden wird.

